Funktionsweise von optischen Rauchmeldern
Für den Einsatz im privaten Bereich wird meist der “optische Rauchmelder” angeboten, der manchmal auch als “Streulichtmelder” bezeichnet wird. Beide Begriffe leiten sich aus der Funktionsweise solcher Rauchmelder ab:
Im Inneren solcher Rauchmelder befinden sich eine Leuchtdiode, die ständig einen Lichtstrahl aussendet, und eine Fotodiode. Im Ruhezustand trifft der Lichtstrahl NICHT auf die Fotodiode - und der Rauchmelder gibt keinen Alarm.
Solche Rauchmelder arbeiten also mit optischen Elementen - daher der Begriff "optischer Rauchmelder".

Tritt Rauch in den Rauchmelder ein, wird der Lichtstrahl abgelenkt (er wird "gestreut" - daher der Begriff "Streulichtmelder").
Die Fotodiode empfängt den Lichtstrahl und löst den Alarm aus.

Aus dieser Funktionsweise ergibt sich ein Problem:
Die meisten Geräte können nicht unterscheiden, welche Art von Partikeln in das Innere gelangt ist. Starker Zigarettenrauch kann daher ebenso Alarm auslösen wie Staub, Kochdunst oder ein Wasserdampf-Schwall aus dem Badezimmer!
Vorsicht deshalb auch bei Billig-Rauchmeldern aus Bau- oder Supermarkt! Bei ihnen sind oft die Fliegengitter minderwertig oder fehlen sogar ganz. Die Folge: auch kleine Fliegen lösen gelegentlich Alarme aus.
